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Wirtschaft

Förderangebote für kleine und mittelständische Unternehmen

Sie suchen nach Fördermöglichkeiten für Ihr Forschungsvorhaben? Sie möchten sich an der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beteiligen? Sie möchten Ihr persönliches Forschungsnetzwerk aufbauen? Mit der vorwettbewerblichen IGF und dem marktnäheren Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Deckung individuellen Forschungsbedarfs bietet die AiF zwei passgenaue Förderinstrumente für mittelständische Unternehmen an. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Sandra Müller

Leiterin Qualitätssicherung der HAZET-WERK GmbH & Co.KG, Remscheid

Ich engagiere mich seit über zehn Jahren in Projektbegleitenden Ausschüssen der IGF. Hier kann ich Forschungsprojekte von der Entstehung an verfolgen und habe die Chance, von den Ergebnissen zeitnah zu profitieren. Und auch der Austausch zwischen und die Vernetzung mit Unternehmen und der Wissenschaft sind wichtige Zusatzeffekte der Mitarbeit.

Julian Krenge

Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der parcelLab GmbH, München

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter in IGF-Projekten bekommt man nicht nur durch die praxisnahen und anwendungsorientierten Themen Ideen für eine Unternehmensgründung. Der Schritt in die Selbstständigkeit wird auch dadurch einfacher, dass man durch die Zusammenarbeit mit Mittelständlern sehr schnell lernt, Verantwortung zu übernehmen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

 

Dominique Bouwes

Geschäftsführerin der iX-factory, Dortmund

Die Mikro- und Nanotechnik ist faszinierend, weil sie so facettenreich ist. Sie ist überall im Alltag integriert, ob im Auto oder im Handy. Aktuell arbeite ich mit meinem Team an einem über die AiF geförderten Projekt mit Wissenschaftlern der Hochschule Hamm-Lippstadt, in dem es um die Entwicklung von Mikrochips geht, die akute Leukämie entdecken können. Damit kann Patienten sehr schnell geholfen werden: Statt nach mehreren Tagen kann schon nach wenigen Stunden mit einer Therapie begonnen werden.

Reiner Schmitt

Geschäftsführender Gesellschafter der Reiner Schmitt GmbH Brennereitechnik, Weselberg

Ohne den organisatorischen Rahmen einer AiF-Forschungsvereinigung und die Möglichkeit zur transnationalen Gemeinschaftsforschung in der IGF-Variante CORNET wären wir definitiv nicht an internationalen Forschungsprojekten beteiligt. Der Aufwand wäre viel zu hoch.

Malte Stahnke

Geschäftsführer der APT GmbH Automation und Produktionstechnik, Bienenbüttel

Die anwendungsnahe Adaption der Ergebnisse zweier IGF-Projekte bildete eine wesentliche Grundlage für unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Institut für Füge- und Schweißtechnik der Technischen Universität  Braunschweig. In einem ZIM-Kooperationsprojekt haben wir dabei gemeinsam ein System zum exakt dosierten Aufbringen hochviskoser Klebstoffe mit einem echtzeitgeregeltem Roboter entwickelt, das in der flexiblen Kleinserienfertigung einsetzbar ist.

Dr.-Ing. Karsten Röttger

Vorstand der ECOROLL AG Werkzeugtechnik, Celle

Vorarbeiten des Instituts für Werkstofftechnik (IWT) Bremen in der Industriellen Gemeinschaftsforschung haben uns ermutigt, gemeinsam mit dem IWT in einem ZIM-Projekt ein neues Verfahren zur Steigerung der Lebensdauer von Zahnrädern anzugehen. Im Ergebnis können wir ein innovatives Festwalzbearbeitungssystem für Zahnflanken anbieten, das deren Oberfläche verfestigt und auf einer vorhandenen Schleifmaschine eingesetzt werden kann.

Bernhard Göcking

Geschäftsführender Gesellschafter der Emsländer Baustoffwerke GmbH & Co. KG, Haren

Steigende Ansprüche und verschärfte Gesetzesauflagen fordern in der Bauwirtschaft neue, zukunftweisende Lösungen. Unser Engagement in der IGF ermöglicht es uns, von den Ergebnissen anwendungsorientierter Grundlagenforschung zu profitieren, die wir alleine nicht erzielen könnten. Dabei arbeiten wir bei Bedarf auch mit weiteren Forschungsvereinigungen unter dem Dach der AiF zusammen, um immer die besten Lösungen zu erhalten. Das Resultat sind marktgerechte Innovationen, überzeugende Produkte und vor allem zufriedene Kunden.

Industrielle Gemeinschaftsforschung

Vorwettbewerblich, anwendungsnah, themenoffen: Der Produktentwicklung vorgelagerte gemeinschaftliche Forschung ist für mittelständische Unternehmen wichtig, um mit neuen Trends mithalten zu können. Allerdings können sie die Finanzierung oft selbst nicht leisten. Hier setzt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) an. Organisiert wird die IGF unter dem Dach der AiF und ihrer Mitglieder – rund einhundert branchenorientierte Forschungsvereinigungen.

Was ist Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)? Wie funktioniert sie?

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist anwendungsnahe, vorwettbewerbliche Forschung. Sie bietet insbesondere mittelständischen Unternehmen, die dabei kooperieren, Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Unternehmen wirken bei der Auswahl der Themen mit. Die Projekte werden von Forschungseinrichtungen bearbeitet und von Unternehmen begleitet. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht, da ganze Branchen profitieren sollen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert IGF-Projekte mit öffentlichen Mitteln.

Wie kann ich an der IGF mitwirken?

Unternehmen können aktiv an der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) teilnehmen, indem Sie Kontakt zu einer thematisch passenden Forschungsvereinigung der AiF suchen. Dort können sie Themenvorschläge einbringen, an Projektbegleitenden Ausschüssen zur Steuerung von IGF-Projekten teilnehmen oder auch Teilaspekte von IGF-Vorhaben im eigenen Unternehmen bearbeiten. Die Möglichkeiten der Beteiligung an der IGF sind vielfältig und das Engagement sehr variabel. Je mehr man sich einbringt, desto mehr kann man von der IGF profitieren.

Welche Vorteile hat es für mich, bei der IGF mitzuwirken?

Unternehmen erhalten durch die Beteiligung an der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) Zugang zu praxisorientierten Forschungsergebnissen. Das stärkt sowohl die  Innovations- als auch die Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem kann man durch die Mitarbeit in den Gremien der AiF-Forschungsvereinigungen sein persönliches Forschungsnetzwerk aus Vertretern der Wissenschaft und der Industrie aufbauen. Durch den Kontakt zu Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen der IGF-Projekte bietet sich nicht selten die Möglichkeit, Personal für das eigene Unternehmen zu akquirieren.

Welche Förderung bekomme ich?

Als Unternehmer erhält man keine finanzielle Förderung. Fördergelder erhält die Institution, die die Forschung durchführt. Aber man profitiert in vielerlei Hinsicht (siehe eine Frage zuvor).

Muss ich einen finanziellen Eigenanteil an Projekten leisten?

Nein, allerdings beteiligt sich die Industrie an der Finanzierung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beispielsweise durch die Finanzierung der Forschungsvereinigungen der AiF (Mitgliedschaft), aber auch durch so genannte vorhabenbezogene Aufwendungen. Die Kosten trägt dabei nicht ein einzelnes Unternehmen. Dieser Eigenanteil ist freiwillig und in der Höhe nicht festgelegt.

CORNET / IGF International

CORNET steht für Collective Research Networking und ermöglicht transnationale Vorhaben der Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen.

 

Ansprechpartner / weitere Infos

ZIM-Kooperations­projekte

Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oder von KMU und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkungen auf bestimmte Technologien und Branchen.

ZIM-Kooperationsprojekte

Projektträger: AiF Projekt GmbH

Ansprechpartner

ZIM – Internationale Kooperations­projekte

ZIM-Kooperationsprojekte können jederzeit auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Und das sogar mit einem erhöhten Fördersatz.

ZIM-Förderangebote international

Projektträger: AiF Projekt GmbH

Ansprechpartner

Bescheinigungsstelle Forschungszulage

Mit dem Betrieb der Bescheinigungsstelle hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein aus der VDI Technologiezentrum GmbH, dem DLR Projektträger und der AiF Projekt GmbH bestehendes Konsortium beauftragt.

Weitere Infos www.aif-projekt-gmbh.de/innovationsfoerderung/bescheinigungsstelle-forschungszulage.html

Leistungen der AiF F·T·K GmbH für Unternehmen

InnovatorsNet: InnovatorsNet ist der einfache und innovative Zugang zum gesamten Innovationsnetzwerk der AiF F·T·K und räumt gerade für KMU Innovationshemmnisse aus dem Weg. Es vereint analog und digital wertvolle Ressourcen und Kapazitäten aus einem weit verzweigten Netzwerk und reduziert drastisch die Komplexität für Unternehmen.

Innovationsimpact: Die AiF F·T·K positioniert Sie und ihre Ideen erfolgreich und nachhaltig bei relevanten Stakeholdern und Akteuren und hilft damit Innovatinsimpact zu entfalten.   

Vorbegutachtungen: Die AiF F·T·K vermittelt passende Experten für Vorbegutachtungen von Projektskizzen.

Veranstaltungen: In ihren Veranstaltungen vernetzt und entwickelt die AiF F·T·K Innovationskapazitäten.

AiF F·T·K GmbH

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