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Wirtschaft

Förderangebote für kleine und mittelständische Unternehmen

Sie suchen nach Fördermöglichkeiten für Ihr Forschungsvorhaben? Sie möchten sich an der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beteiligen? Sie möchten Ihr persönliches Forschungsnetzwerk aufbauen? Mit der vorwettbewerblichen IGF und dem marktnäheren Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) zur Deckung individuellen Forschungsbedarfs bietet die AiF zwei passgenaue Förderinstrumente für mittelständische Unternehmen an. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Monika Witt

Geschäftsführende Gesellschafterin der TH. WITT Kältemaschinen GmbH, Aachen

Als mittelständisches Unternehmen, das kundenorientierte Komplettlösungen für die Industriekälte ‚made in Germany‘ entwickelt und herstellt, gehören für uns Forschung und Entwicklung zum ‚Lebenselixier‘. So bringen wir unsere Erfahrung und Kompetenz auch in verschiedene Projekte der Industriellen Gemeinschaftsforschung ein und arbeiten wirkungsvoll mit den entsprechenden wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.

Dr. Daniel Wolfram

Geschäftsführer DLK Ventilatoren GmbH, Schöntal-Berlichingen

Die Beteiligung an IGF-Vorhaben schont eigene Ressourcen, denn es handelt sich um eine sehr anwendungsorientierte Forschung, die Mittelständler alleine zumeist nicht leisten könnten. Wir sind regelmäßig in mehreren Projektbegleitenden Ausschüssen der IGF engagiert, denn die Ergebnisse helfen uns, erfolgreich am Markt zu bestehen. Wir können unser FuE-Netzwerk konsequent erweitern und haben einen passgenauen Zugang zum neuesten Stand der Technik.

Dr. Joachim Simon

Senior Vice President, Head of Research and Development, Covestro Deutschland AG, Leverkusen

Die Corona-Krise hat unser Land vor enorme Herausforderungen gestellt. Aber sie hat auch gezeigt, wie reaktionsschnell und leistungsstark wir sind. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass es in Deutschland etablierte Netzwerkstrukturen gibt, die Wirtschaft und Wissenschaft, große und kleine Unternehmen effizient und nachhaltig verzahnen. Kooperation wird dadurch zur stetigen Praxis.

Foto: © Covestro

Dr. Daniela Eberspächer-Roth

Geschäftsführende Gesellschafterin der PROFILMETALL-Gruppe, Hirrlingen und Marktheidenfeld

Um die deutsche Technik wettbewerbsfähig zu halten, ist der Ausbau der Gemeinschaftsforschung nötig. Die IGF bietet vielen Mittelständlern die Chance, Teil eines branchenrelevanten Forschungsnetzwerkes zu sein und für eigene Produktentwicklungen wichtige Impulse und Know-how zu erhalten.

Dr. Niels Hammer

Geschäftsführer der NIMAK GmbH, Wissen

Die Kooperation mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen für die Entwicklung neuer Produkte innerhalb der Industriellen Gemeinschaftsforschung des Bundeswirtschaftsministeriums ist eine der Grundlagen für unseren Unternehmenserfolg.

Martin Löhrke

Geschäftsführer der Jürgen Löhrke GmbH, Lübeck

Durch Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die in Kooperation mit Branchenpartnern und Hochschulen durchgeführt werden, verfügen wir über innovative Methodenkenntnisse, um die steigenden Hygieneanforderungen in der Lebensmittelindustrie zukunftssicher zu erfüllen. Der Wissenstransfer durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist für die Weiterentwicklung unserer Produkte, aber auch für unsere tägliche Arbeit, von grundsätzlicher Bedeutung.

Dr. Michael Hirthammer

Vice President Printing Ink Technologies der Sun Chemical Group GmbH, Karlstein am Main

In der Kooperation mit den AiF-Forschungsvereinigungen leisten wir als international agierendes Unternehmen in den Projektbegleitenden Ausschüssen einen wirkungsvollen Beitrag. Davon profitiert der deutsche Mittelstand und somit unterstützen wir auch die Innovationsfähigkeit unserer mittelständischen Auftragnehmer.

Gabi Grützner

Gründerin und geschäftsführende Gesellschafterin von micro resist technology GmbH, Berlin

Die Nutzung der in der Welt einmaligen vorwettbewerblichen Forschungsförderung durch die Industrielle Gemeinschaftsforschung sowie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand und der produktive, nachhaltige Austausch mit anderen forschenden Partnern innerhalb der Forschungsvereinigungen der AiF ist förmlich in unserer ‚Firmen-DNA‘ enthalten.

Professor Bernhard Kehrwald

Geschäftsführer der IAVF Antriebstechnik GmbH, Karlsruhe

Die Förderung von Vorhaben der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Forschungskultur unseres Unternehmens nachhaltig geprägt und zur Erweiterung des Unternehmens-Portfolios maßgeblich beigetragen.

Edmund Brinkmann

Geschäftsführer der Höltinghauser Industriewerke GmbH, Emstek

Wir können dank dieser weltweit einmaligen Kooperationsmöglichkeit über die IGF-Projekte den Haus- und Wohnungsbau immer ökologischer und ökonomischer gestalten.

Julian Krenge

Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der parcelLab GmbH, München

Als wissenschaftlicher Mitarbeiter in IGF-Projekten bekommt man nicht nur durch die praxisnahen und anwendungsorientierten Themen Ideen für eine Unternehmensgründung. Der Schritt in die Selbstständigkeit wird auch dadurch einfacher, dass man durch die Zusammenarbeit mit Mittelständlern sehr schnell lernt, Verantwortung zu übernehmen. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

 

Industrielle Gemeinschaftsforschung

Vorwettbewerblich, anwendungsnah, themenoffen: Der Produktentwicklung vorgelagerte gemeinschaftliche Forschung ist für mittelständische Unternehmen wichtig, um mit neuen Trends mithalten zu können. Allerdings können sie die Finanzierung oft selbst nicht leisten. Hier setzt das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderte Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) an. Organisiert wird die IGF unter dem Dach der AiF und ihrer Mitglieder – rund einhundert branchenorientierte Forschungsvereinigungen.

Was ist Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)? Wie funktioniert sie?

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist anwendungsnahe, vorwettbewerbliche Forschung. Sie bietet insbesondere mittelständischen Unternehmen, die dabei kooperieren, Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Unternehmen wirken bei der Auswahl der Themen mit. Die Projekte werden von Forschungseinrichtungen bearbeitet und von Unternehmen begleitet. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht, da ganze Branchen profitieren sollen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert IGF-Projekte mit öffentlichen Mitteln.

Wie kann ich an der IGF mitwirken?

Unternehmen können aktiv an der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) teilnehmen, indem Sie Kontakt zu einer thematisch passenden Forschungsvereinigung der AiF suchen. Dort können sie Themenvorschläge einbringen, an Projektbegleitenden Ausschüssen zur Steuerung von IGF-Projekten teilnehmen oder auch Teilaspekte von IGF-Vorhaben im eigenen Unternehmen bearbeiten. Die Möglichkeiten der Beteiligung an der IGF sind vielfältig und das Engagement sehr variabel. Je mehr man sich einbringt, desto mehr kann man von der IGF profitieren.

Welche Vorteile hat es für mich, bei der IGF mitzuwirken?

Unternehmen erhalten durch die Beteiligung an der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) Zugang zu praxisorientierten Forschungsergebnissen. Das stärkt sowohl die  Innovations- als auch die Wettbewerbsfähigkeit. Außerdem kann man durch die Mitarbeit in den Gremien der AiF-Forschungsvereinigungen sein persönliches Forschungsnetzwerk aus Vertretern der Wissenschaft und der Industrie aufbauen. Durch den Kontakt zu Nachwuchswissenschaftlern im Rahmen der IGF-Projekte bietet sich nicht selten die Möglichkeit, Personal für das eigene Unternehmen zu akquirieren.

Welche Förderung bekomme ich?

Als Unternehmer erhält man keine finanzielle Förderung. Fördergelder erhält die Institution, die die Forschung durchführt. Aber man profitiert in vielerlei Hinsicht (siehe eine Frage zuvor).

Muss ich einen finanziellen Eigenanteil an Projekten leisten?

Nein, allerdings beteiligt sich die Industrie an der Finanzierung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) beispielsweise durch die Finanzierung der Forschungsvereinigungen der AiF (Mitgliedschaft), aber auch durch so genannte vorhabenbezogene Aufwendungen. Die Kosten trägt dabei nicht ein einzelnes Unternehmen. Dieser Eigenanteil ist freiwillig und in der Höhe nicht festgelegt.

CORNET / IGF International

CORNET steht für Collective Research Networking und ermöglicht transnationale Vorhaben der Gemeinschaftsforschung zugunsten kleiner und mittelständischer Unternehmen.

 

Ansprechpartner / weitere Infos

AiF InnovatorsNet

Gemacht von Innovatoren für Innovatoren.

Für alle, die wissen wie wichtig Innovationen für die eigene Zukunft sind und gemeinsam ihr Innovationspotenzial maximal ausschöpfen wollen.

Mitglieder stärken ihre Innovationskraft nachhaltig. Innovatoren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Gesellschaft werden in diesem Netzwerk vereint. Innovative KMU, Start-ups und Forschungseinrichtungen können sich auf eine Mitgliedschaft bewerben.

ZIM-Kooperations­projekte

Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oder von KMU und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkungen auf bestimmte Technologien und Branchen.

ZIM-Kooperationsprojekte

Projektträger: AiF Projekt GmbH

Ansprechpartner

ZIM – Internationale Kooperations­projekte

ZIM-Kooperationsprojekte können jederzeit auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Und das sogar mit einem erhöhten Fördersatz.

ZIM-Förderangebote international

Projektträger: AiF Projekt GmbH

Ansprechpartner

Bescheinigungsstelle Forschungszulage

Mit dem Betrieb der Bescheinigungsstelle hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein aus der VDI Technologiezentrum GmbH, dem DLR Projektträger und der AiF Projekt GmbH bestehendes Konsortium beauftragt.

Weitere Infos www.aif-projekt-gmbh.de/innovationsfoerderung/bescheinigungsstelle-forschungszulage.html