AIF gründet Beirat

Mitglieder des AIF-Beirates mit AIF-Präsidium und -Geschäftsführung
Ehemalige Bundesminister Bulmahn und Riesenhuber unterstützen die AIF
Berlin/Köln, 7. Juli 2026. Die AIF – Allianz für Industrie und Forschung e.V. erweitert ihre strategische Expertise: Am 6. Juli 2026 ist der neue Beirat in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen. Das Gremium vereint 18 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wirtschaftsverbänden und Wissenschaft, darunter zwei Ehrenmitglieder – die Bundesministerin a.D. Dr. h.c. Edelgard Buhlmahn und der Bundesminister a.D. Prof. Dr. Heinz Riesenhuber.
Der Beirat berät das Präsidium der AIF in zentralen Fragen der Forschungs-, Innovations- und Technologiepolitik. Sowohl die Mitglieder des Beirats als auch des Präsidiums engagieren sich ehrenamtlich. „Die Gründung des Beirates ist Teil der Strategieneuausrichtung der AIF – Allianz für Industrie
und Forschung. Wir bieten den Forschungsvereinigungen eine gemeinsame Stimme, vertretenihre Interessen in Politik und Wissenschaft und geben Impulse für die Forschungs- und Innovationspolitik des Bundes. Den Einsatz aller Mitglieder des hochkarätig besetzten Beirates der AIF schätzen wir sehr“, erklärt der AIF-Vorstand Thomas Reiche.
Für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) fordert der Beirat eine verlässliche finanzielle Ausstattung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Rund 67 Prozent der IGF-Fördermittel entfielen 2025 auf die AIF-Forschungsvereinigungen. Über Branchen wie Ernährung, Stahl, Textil, Bau und Beton hinaus gehören alle großen Industrien zum Dachverband der AIF.
Stimmen aus dem neuen Beirat
Prof. Dr.-Ing. Holger Erth, Geschäftsführer der Textilausrüstung Pfand GmbH, gehört zu den Wirtschaftsvertretern im Beirat. Er beschreibt sein Engagement für die AIF so: „In meiner unternehmerischen Arbeit wird tagtäglich klar, wie überlebenswichtig Innovationen sind. Das europaweit einmalige System der Gemeinschaftsforschung unterstütze ich unbedingt unter dem Dach der AIF.“ Die AIF solle sich, laut Erth, in Sachen Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand und IGF „weiter einmischen“, denn der Mittelstand brauche dringend diese starke Rückendeckung.
Dr. Lina Seitzl, Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied im Ausschuss Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages, würdigt die Forschungsprogramme als wesentlichen Beitrag für die Rückgewinnung der Technologieführerschaft Deutschlands in der Welt. „Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen dafür weiter zu verbessern und damit auch die Unternehmen zur angewandten Forschung zu motivieren. So unterstütze ich gern das Netzwerk der AIF.“
Stephan Albani, Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Obmann im Ausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung, begleitet die Arbeit der AIF seit vielen Jahren. Er betont: „Die Forschungsförderprogramme des Bundeswirtschaftsministeriums, insbesondere die Industrielle Gemeinschaftsforschung, werden von den AIF-Forschungsvereinigungen in Kooperation mit zehntausenden Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen umgesetzt. Die daraus entstehenden Ergebnisse ermöglichen innovative und weltmarktfähige Produkte und Technologien. Damit ist die AIF ein elementarer Hebel für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes, der gestärkt und ausgebaut werden muss. Hier stehe ich gern zur Seite.“
Sibylle Gabler, Mitglied der Geschäftsleitung des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN), unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den AIF-Forschungsvereinigungen: „Standards und Normen können bei industriellen Forschungsprojekten einen Beitrag zum Wissenstransfer und zum Weg auf internationale Märkte leisten. Das geht durch den Rückgriff auf bestehende Normen, deren Aktualisierung durch neue Erkenntnisse sowie neue Standards.“
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