Kunststofftechnik für die Optik von morgen

Kategorien: News AIFPublished On: 26. Mai 2026
Linsen in verschiedenen Farben

26.5.2026 – Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen University, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT laden am 10. und 11. Juni 2026 zu den Aachen Polymer Optics Days ein. Die internationale Fachkonferenz bringt Expertinnen und Experten aus Industrie und Forschung zusammen, um aktuelle Entwicklungen entlang der gesamten Prozesskette optischer Kunststoffsysteme zu diskutieren. Die Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V. – IKV gehört zu den Gründungsmitgliedern der AIF.

Fokus auf präzise Kunststoffverarbeitung für optische Anwendungen

Im Zentrum der Veranstaltung stehen insbesondere kunststofftechnische Fragestellungen bei der Herstellung hochpräziser optischer Bauteile. Dazu zählen unter anderem die werkstoffgerechte Auslegung optischer Kunststoffe, hochpräzise Spritzgieß- und Replikationsverfahren,

Prozessführung und Werkzeugtechnologie für höchste Oberflächenqualitäten sowie Qualitätssicherung und messtechnische Bewertung optischer Eigenschaften.

Das Programm zeigt deutlich, dass die Leistungsfähigkeit moderner optischer Systeme maßgeblich von der Beherrschung der Kunststoffverarbeitung abhängt.

Schlüsselanwendungen der Kunststoffoptik

Das Konferenzprogramm ist entlang zentraler Anwendungsfelder von Kunststoffoptiken strukturiert und beleuchtet aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Automotive, XR (Extended Reality), Consumer Electronics sowie Bio- und Medizintechnik.

In allen Themenfeldern wird deutlich, welche zentrale Rolle die Kunststofftechnik für die Realisierung moderner optischer Systeme spielt: von der präzisen Auslegung geeigneter Materialien über die prozesssichere Replikation optischer Strukturen bis hin zur wirtschaftlichen Serienfertigung.

Die Beiträge zeigen dabei sowohl branchenspezifische Anforderungen als auch übergreifende Herausforderungen – etwa hinsichtlich Oberflächenqualität, Maßhaltigkeit und Prozessstabilität – und machen deutlich, wie eng Werkstoff, Werkzeug und Prozessführung in der Kunststoffoptik miteinander verzahnt sind.

IKV zeigt Lösungen entlang der gesamten Prozesskette

Als Partnerinstitut der APOD 2026 bringt das IKV seine umfassende Expertise in der Kunststoffverarbeitung gezielt in die Konferenz ein. Insbesondere die Auslegung und Optimierung von Spritzgießprozessen für optische Anwendungen sowie die werkstoff- und prozessseitige Beherrschung von Oberflächen- und Bauteilqualität stehen im Fokus.

Im Rahmen der begleitenden Institutsführungen erhalten Teilnehmende in dieser Hinsicht exklusive Einblicke in die Forschungsinfrastruktur des IKV – von der Werkzeug- und Prozesstechnik bis hin zur Qualitätssicherung optischer Bauteile.

Plattform für Austausch zwischen Forschung und Industrie

Über die Fachvorträge hinaus bietet die Veranstaltung zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und zur Diskussion aktueller Herausforderungen. Die enge Verzahnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und industriellen Anforderungen macht die Aachen Polymer Optics Days zu einer wichtigen Plattform für den Technologietransfer in der Kunststoffoptik.

Foto: © Canva, Getty Images

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