„MS Wissenschaft“ zeigt Gesundheitsforschung zum Anfassen

20.5.2026 – Im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft“ startete das Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ im Mai in Berlin seine diesjährige Tour durch 36 Städte in Deutschland, Polen und Österreich. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forscherinnen und Forscher mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten.
Dazu erklärt die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär: „Gesundheit geht uns alle an. Jede und jeder einzelne profitiert von starker Forschung, die gute Medizin und wirksame Vorsorge möglich macht. Deshalb zeigen wir als BMFTR mit dem Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft, wie Forschung unser Gesundheitssystem besser macht, von der Prävention bis zur Pflege, und wie technische Innovationen den Alltag von Menschen erleichtern. In der Ausstellung der ‚MS Wissenschaft‘ werfen wir einen Blick auf die Medizin von morgen. Mit ihren Exponaten ist sie ein schwimmendes Science Center – mit Gesundheitsforschung zum Anfassen.“
Die „MS Wissenschaft“ tourt im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) durch Deutschland. Die Organisation Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen. Die AIF gehört zu den WiD-Gesellschaftern.
Dr. Benedikt Fecher, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, erklärt: „Unsere diesjährige Ausstellung macht komplexe medizinische Forschung durch interaktive Exponate und alltagsnahe Beispiele verständlich und erlebbar. Gerade wenn es um unsere Gesundheit geht, ist gute Wissenschaftskommunikation unverzichtbar. Die ‚MS Wissenschaft‘ zeigt anschaulich, woran Forschende bundesweit arbeiten, damit möglichst viele Menschen profitieren. So bringt das Flaggschiff des Wissenschaftsjahres aktuelle Forschung direkt zu den Menschen.“
Die Ausstellung auf der „MS Wissenschaft“ beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Wie lassen sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen? Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen Frauen und Männern stärker berücksichtigt?
An rund 30 Exponaten können Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung selbst aktiv werden. Mitmachstationen laden dazu ein, Medikamente an einem künstlichen Organ zu testen, eine gesunde Stadt zu entwerfen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft einzutauchen.
Die Wissenschaftsjahre sind eine gemeinsame Initiative von BMFTR und Wissenschaft im Dialog. Sie werden seit dem Jahr 2000 ausgerufen und sind die größte bundesweite Plattform für Wissenschaftskommunikation, an der sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände, Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und Aktionen beteiligen. Die „MS Wissenschaft“ gehört dazu und fährt von Mai bis Ende September 2026 Städte in Deutschland, Polen und Österreich an.
Foto: © Ilja C. Hendel, Wissenschaft im Dialog



