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FAQ AiF

Wer ist die AiF?

Die AiF ist das industriegetragene Netzwerk zur Förderung von Forschung, Transfer und Innovation im Mittelstand. Als Dachverband von rund 100 gemeinnützigen Forschungsvereinigungen mit 50.000 eingebundenen Unternehmen und 1.200 beteiligten Forschungseinrichtungen verfügt die AiF über eine einzigartige Infrastruktur, um Wirtschaft und Wissenschaft effizient und branchenübergreifend zu verknüpfen.

Welche Aufgaben hat die AiF?

Die AiF hat die Aufgabe, vorwettbewerbliche und themenoffene Forschung für den Mittelstand zu initiieren und den Austausch über die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung zu organisieren. Außerdem vernetzt sie innovative Unternehmen branchenübergreifend und trägt dazu bei, den wissenschaftlichen Nachwuchs und Fachkräfte auf innovativen Gebieten zu qualifizieren.

Wie finanziert sich die AiF?

Das Netzwerk der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen ist industriegetragen. Die Forschungsvereinigungen der AiF – ihre Mitglieder – finanzieren sich aus den Mitgliedsbeiträgen von Unternehmen. Die Mitglieder der AiF wiederum finanzieren die Aktivitäten der AiF, insbesondere die Organisation und Administration der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF).

Woher kommen die Fördermittel, die über die AiF fließen?

Hauptfördermittelgeber der von der AiF betreuten Programme ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Welche öffentlichen Förderprogramme betreut die AiF?

Die AiF organisiert unter ihrem Dach die vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte vorwettbewerbliche Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und ist beliehener Projektträger des BMWi für die stärkste Säule des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), ZIM-Kooperationsprojekte.

Was ist Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)? Wie funktioniert sie?

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) ist anwendungsnahe, vorwettbewerbliche Forschung. Sie bietet insbesondere mittelständischen Unternehmen Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung. Die Themenauswahl ist offen und industriegeleitet. Die Projekte werden von Forschungseinrichtungen bearbeitet und von Unternehmen begleitet. Alle Ergebnisse werden veröffentlicht, da ganze Branchen profitieren sollen. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die IGF mit öffentlichen Mitteln.

Welchen volkswirtschaftlichen Nutzen hat die IGF?

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) wirkt impulsgebend für den Mittelstand und standortstärkend für Deutschland, weil sie die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit  insbesondere mittelständischer Unternehmen unterstützt, technologische Trends initiiert und verbreitet und wissenschaftliche Nachwuchskräfte qualifiziert. Der besondere innovationspolitische Beitrag der IGF liegt darin, dass sie strukturell in die gesamte Breite der Branche sowie über Branchengrenzen hinweg wirkt. Das stärkt die Volkswirtschaft unseres Landes, weil es Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Steueraufkommen – und damit die gesellschaftliche Entwicklung – sichert.

Was ist eine Forschungsvereinigung?

Die Forschungsvereinigungen der AiF sind branchen- oder technologiefeldorientierte Dienstleister rund um die Themen Forschung und Entwicklung. Sie versammeln Unternehmen und Wirtschaftsverbände, die nach Lösungen in ihren jeweiligen Fachgebieten suchen. Im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) fungieren sie als Kommunikations- und Transferplattformen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und bündeln den vorwettbewerblichen Forschungsbedarf mittelständischer Unternehmen. Sie können Anträge auf öffentliche Förderung von IGF-Vorhaben bei der AiF stellen.

Was bedeutet vorwettbewerblich?

In der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) finden sich Wettbewerber zusammen, um gemeinsamen Forschungsbedarf zu definieren und zu decken. Diese Forschungskooperation findet außerhalb des Wettbewerbs statt, weil ganze Branchen davon profitieren. Das heißt, es werden keine Forschungsvorhaben zugelassen, die einem einzelnen Unternehmen Wettbewerbsvorteile verschaffen. Die Adaption und wettbewerbliche Umsetzung der Forschungsergebnisse in Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen findet im Anschluss an die IGF-Projekte in den Unternehmen statt.

Was ist ein Projektbegleitender Ausschuss?

Ein Projektbegleitender Ausschuss (PA) ist obligatorischer Bestandteil der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) und wird aus interessierten Firmen gebildet, die ein IGF-Vorhaben von der Antragstellung über die Projektbearbeitung bis zum Abschlussbericht begleiten. Oft werden PAs aus Unternehmen entlang der Prozesskette des zu untersuchenden Themas zusammengesetzt ­– mittelständische Unternehmen müssen dabei in der Mehrheit sein.

Kann ich Mitglied in der AiF werden?

Mitglieder der AiF sind branchenorientierte, gemeinnützige Forschungsvereinigungen, in denen sich vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen zwecks gemeinsamer Forschung zusammengeschlossen haben. Unternehmen und Forschungseinrichtungen können im Innovationsnetzwerk der AiF mitwirken, indem sie die Mitgliedschaft in einer fachlich passenden Forschungsvereinigung der AiF erwerben.