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Netzwerk und Kooperationen

Kooperation liegt in der DNA der AiF: Wirtschaft und Wissenschaft, branchenweit und branchenübergreifend, Groß und Klein, entlang der Wertschöpfungsketten und Innovationsstadien. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft, Politik und Ministerien arbeitet die AiF daran, den deutschen Mittelstand zu stärken.

Netzwerk der Netzwerke

Das in über 60 Jahren gewachsene Innovationsnetzwerk der AiF besteht aus forschungsaktiven Unternehmen, Forschungsvereinigungen und -einrichtungen. Dabei bildet die AiF das Dach von 100 Forschungsvereinigungen, die jeweils selbst als branchenorientierte Innovationsnetzwerke fungieren. Dadurch ist es möglich, dass sich die Vorteile flexibler, dem aktuellen Bedarf angepasster Allianzen mit gewachsenen Verbandsstrukturen verbinden. Branchenübergreifende und interdisziplinäre Forschungsaktivitäten werden befördert. Diese enge Verzahnung bietet optimale Voraussetzungen für den Transfer von Forschungsergebnissen, damit diese schneller auf die Straße kommen und zu „Innovationen“ im wahren Sinn des Wortes werden.

Forschungsvereinigungen

Unter dem Dach der AiF arbeiten 100 Forschungsvereinigungen aus unterschiedlichen Industriebranchen und Technologiefeldern. Diese Organisationen sind Mitglieder der AiF. Sie versammeln innovative Unternehmen und Wirtschaftsverbände aus ihren jeweiligen Fachgebieten und koordinieren Forschungsprojekte, die sich eng am Bedarf der Industrie orientieren. Interdisziplinäre Zusammenarbeit kann auf bewährten und belastbaren Verbindungen zwischen den Disziplinen aufbauen.

Unternehmen

Der Mittelstand ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Er beschäftigt laut Institut für Mittelstandsforschung Bonn rund 58 Prozent aller sozialversicherten Arbeitnehmer, 82 Prozent aller Auszubildenden und leistet rund 58 Prozent der Nettowertschöpfung in unserem Land. Etwa 50.000 vorwiegend mittelständische innovative Unternehmen sind als Mitglieder über die Forschungsvereinigungen in das Netzwerk der AiF eingebunden. Sie bilden seine Basis und profitieren von ihm, da sie für die Anwendungsorientierung der Forschung sorgen, die ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit auf dem Markt sichert.

Forschungseinrichtungen

An den im Netzwerk der AiF koordinierten Forschungsprojekten arbeiten Einrichtungen der gesamten deutschen Forschungslandschaft mit. Dazu gehören Hochschulinstitute, gemeinnützige wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen, Institute der Fraunhofer-Gesellschaft oder Bundes- und Landesforschungsanstalten. Rund 1/3 der AiF-Forschungsvereinigungen unterhält ca. 50 eigene Branchenforschungsinstitute. In den letzten fünf Jahren waren insgesamt über 1.200 Forschungseinrichtungen alleine für die Industrielle Gemeinschaftsforschung tätig.

AiF-Töchter

Die AiF ist seit über 60 Jahren verlässlicher und kompetenter Partner bei der Durchführung von Forschungsprogrammen der Öffentlichen Hand. Zwei Tochtergesellschaften des AiF e.V. – die AiF Projekt GmbH in Berlin und die AiF F∙T∙K GmbH in Köln – sind Projektträger und Dienstleister für Ministerien des Bundes, der Länder und der Europäischen Union sowie für innovative mittelständische Unternehmen.

Partner Bundeswirtschaftsministerium

Seit ihrer Gründung fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), die unter dem Dach der AiF und ihrer Mitglieder organisiert wird. Für die stärkste Fördersäule des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM), ZIM-Kooperationen, fungiert die AiF Projekt GmbH als beliehener Projektträger des BMWi.

AiF in der deutschen Forschungslandschaft

Das Alleinstellungsmerkmal der AiF besteht in der ständigen Vermittlung zwischen Forschung einerseits und Anwendung in Unternehmen andererseits unter besonderer Fokussierung auf den Mittelstand. Da die Themenfindung der über die AiF geförderten Projekte von den Unternehmen ausgeht, ist der Ergebnistransfer ein integrales Systemelement der Forschungskooperation im Netzwerk der AiF. Forschung am Bedarf der Unternehmen vorbei ist damit ausgeschlossen. Da das Netzwerk von der Industrie finanziert wird, kommen die staatlichen Fördermittel für die Industrielle Gemeinschaftsforschung zu 100 Prozent den Projekten zugute. Dieses „Public-private-Partnership“ ist einzigartig in der deutschen Forschungslandschaft und darüber hinaus.

Partner in Wirtschaft und Wissenschaft

Als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft kooperiert die AiF partnerschaftlich mit zahlreichen Verbänden aus beiden Bereichen. Sie vertritt dabei insbesondere die Belange kleiner und mittlerer Unternehmen und bringt ihre langjährigen Erfahrungen in der Forschungsförderung zugunsten dieser Unternehmen in die Arbeit der unterschiedlichen Organisationen ein. Bei der Verfolgung gemeinsamer Interessen bilden sich anlassbezogene Schulterschlüsse, die den jeweiligen Aktivitäten besonderes Gewicht verleihen.

 

Internationales Engagement

Auch im Mittelstand werden internationale Zusammenarbeit und ausländische Märkte immer wichtiger. Daher vertritt die AiF die Interessen mittelständischer Unternehmen auch in mehreren internationalen Organisationen der europäischen Forschungslandschaft. Dabei setzt sie sich für eine angemessene Beteiligung von mittelständischen Unternehmen an den Forschungsfördermaßnahmen der Europäischen Union ein.

Die AiF ist Gründungsmitglied der EARTO (European Association of Research and Technology Organisations), eines Dachverbands europäischer Organisationen für Forschung und Technologie. Außerdem ist sie Mitglied im Verein zur Förderung europäischer und internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Diese Organisation ist der Trägerverein der Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen (KoWi), die Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen zur Forschungsförderung der EU berät.

Gemeinsam Wissenschaft kommunizieren: Wissenschaft im Dialog (WiD)

WiD wurde 1999 von den führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet. Die Initiative hat zum Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken. Die AiF ist von Anfang an Gesellschafter der gemeinnützigen GmbH, da es eine wichtige Aufgabe ist, im Schulterschluss auf breiter Ebene Akzeptanz und Verständnis für Forschung und Entwicklung zu schaffen.