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Bundestagskandidat erlebt Mittelstandsforschung bei der Fogra hautnah

Dr. Eduard Neufeld, Dr. Korbinian Rüger und Ingrid Lenz-Aktas (v.l.)

Dr. Korbinian Rüger, SPD-Direktkandidat für die Bundestagswahl im Landkreis München-Land, besuchte das Fogra Forschungsinstitut für Medientechnologien e.V. und informierte sich über Forschungsaktivitäten des Mittelstandes. Das Institut mit Sitz in Aschheim bei München ist eines von rund 100 Mitgliedern der AiF. Es betreibt anwendungsorientierte Forschung und schafft Standards für Prozesse und Qualitätsprüfungen auf dem Gebiet der Druck- und Medientechnologien.

Der Forgra-Institutsleiter Dr. Eduard Neufeld stellte dem Politiker, der von der Aschheimer Gemeinderätin Ingrid Lenz-Aktas begleitet wurde, bei einem Rundgang das über sieben Jahrzehnte lange Forschungsengagement der Fogra vor. Wirkung und Ergebnisse der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Programme Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF), Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) und INNO-KOM waren vor allem Inhalt des ausführlichen Austausches zwischen den Vertretern der angewandten Forschung und der Politik. Die vorwettbewerbliche IGF wird unter dem Dach der AiF und ihrer Forschungsvereinigungen organisiert.

Gemeinschaftsforschung durch den Zusammenschluss von hauptsächlich kleinen und mittelständischen Betrieben, die sich keine eigene wissenschaftlich arbeitende Forschungsabteilung leisten können, ist seit 1951 leitende Gründungsidee der Fogra. Deren Technischen Beiräte, die sich aus ihren über 900 Mitgliedern zusammensetzen, verbinden innovative Unternehmen der Branche und identifizieren neue Forschungsthemen. So wird sichergestellt, dass bei öffentlich geförderten Projekten genau die Themen bearbeitet werden, die für die Praxis von Bedeutung sind, und dass die Ergebnisse branchenübergreifend nutzbar sind. (frd)

Foto: © Fogra